Agenten mit Rollen
Kein Alleskönner, sondern besetzte Rollen: Architektur, Umsetzung, Test, Review, Sicherheit, Abnahme. Dazu Fachrollen für Patente, Marktanalyse oder Redaktionssysteme, jede mit eigenem Auftrag, eigenen Rechten und eigenen Grenzen.
Aus der täglichen Arbeit mit Sprachmodellen ist ein zusammenhängendes System entstanden: viele KI-Helfer mit verteilten Aufgaben, festgelegte Abläufe, Automatik im Hintergrund und ein Gedächtnis, das über Projekte hinweg trägt. Zusammenspiel statt Einzelfrage, und immer verwachsen mit dem Fach, nie KI um der KI willen.
Die meisten kennen KI als Chatfenster: Man stellt eine Frage, bekommt eine Antwort, und beim nächsten Mal fängt alles wieder von vorn an. Nichts davon merkt sich etwas, niemand prüft nach, und wer die Antwort geschrieben hat, weiß man auch nicht.
Wir arbeiten anders. Bei uns gibt es viele solcher Helfer, und jeder hat eine feste Aufgabe: Einer plant, einer baut, einer liest gegen, einer prüft die Sicherheit. Sie geben sich die Arbeit weiter wie in einem Betrieb, in dem jeder seinen Posten hat.
Zwei Dinge machen den Unterschied. Erstens ein Gedächtnis: Was in einem Projekt schiefgegangen ist, weiß das System im nächsten noch. Zweitens die Pflicht zum Nachweis: Nichts gilt als fertig, bevor es jemand geprüft hat. Das ist die Technik, auf der unsere eigenen Produkte gebaut sind.
Jeder Kreis lässt sich anklicken oder antippen und zeigt, welche Agenten und Dienste dahinterstehen.
Diese Zahlen stammen aus dem eigenen System, nicht aus einer Absichtserklärung. Es trägt die Entwicklung unserer beiden SaaS-Produkte ebenso wie Marktanalyse, Patentarbeit und Redaktionssysteme: dieselbe Mechanik, andere Fachrollen.
Sechs Ebenen, die ineinandergreifen. Keine davon ist für sich genommen besonders, erst der Verbund macht den Unterschied.
Kein Alleskönner, sondern besetzte Rollen: Architektur, Umsetzung, Test, Review, Sicherheit, Abnahme. Dazu Fachrollen für Patente, Marktanalyse oder Redaktionssysteme, jede mit eigenem Auftrag, eigenen Rechten und eigenen Grenzen.
Wiederkehrende Vorgänge sind als aufrufbare Abläufe hinterlegt, vom Feature-Start über Fehlerbehebung bis zur Freigabe. Immer derselbe Weg, unabhängig davon, wer ihn auslöst.
Was nicht vom Erinnern abhängen darf, übernimmt die Maschine: Der Arbeitsstand wird beim Sitzungsstart geladen und regelmäßig mechanisch gesichert, auch wenn eine Sitzung abstürzt.
Jede Rolle führt ein eigenes Erfahrungsgedächtnis. Was in einem Projekt schiefging, ist im nächsten bekannt, ohne dass ein Modell neu trainiert wird. Aus Vorfällen werden Prüfmuster.
Features und Fehler sind Textdateien im Repository, nicht Einträge in einem fremden Werkzeug: Rückstand, in Arbeit, erledigt, Archiv. Der Stand wandert mit dem Code und bleibt im Verlauf nachvollziehbar.
Eine schlanke Oberfläche liest genau diese Dateien und zeigt Übersicht, Zeitachse und Aktivität. Die Wahrheit bleibt im Repository, die Oberfläche ist nur die Sicht darauf.
Ein Agent ohne Fachwissen erzeugt plausible Sätze. Erst die Verbindung mit der Domäne macht daraus ein Ergebnis, das jemand verantworten kann.
Die linke Seite wird schneller, die rechte bleibt Pflicht. Modul- und Integrationstests werden automatisiert erzeugt und ausgeführt, die Abnahme erfolgt formal gegen den Code.
Die Zuordnung steht oben im Schema: Zu jeder Bauebene gehört eine Prüfebene, verbunden über einen Nachweis. Dahinter stehen eigene Rollen für Modultest, Integrationstest, Regressionsprüfung, Code-Review, Sicherheitsprüfung und Abnahme, jede mit eigenem Auftrag und der Pflicht, ehrlich zu berichten.
Modul- und Integrationstests werden dabei automatisiert erzeugt und ausgeführt. Eine Anforderung gilt erst als erfüllt, wenn sie gegen den tatsächlichen Code nachgewiesen wurde, nicht gegen die Dokumentation.
Nicht am Modell, an drei Stellen darunter, die man beherrschen muss, bevor Geschwindigkeit überhaupt etwas nützt.
Jedes ernsthafte Vorhaben sprengt es. Wer alles mitschleppt, verliert Qualität, lange bevor das Modell an seine technische Grenze kommt.
Halluzinationen verschwinden nicht durch das nächste Modell, sondern durch Quellenbindung, Prüfschritte und Aufgaben, die klein genug bleiben, um sie zu prüfen.
Ohne Gedächtnis beginnt jeder Lauf bei null. Projektregeln, Entscheidungen und Arbeitsstand müssen festgehalten und gezielt wieder eingespielt werden.
Rückstand, in Arbeit, erledigt: als Textdateien im Repository. Auch mit Agenten bleibt die Reihenfolge eine menschliche Entscheidung.
Sichtbar statt vergessen. Was nicht ansteht, wird nicht angefangen, auch nicht nebenbei durch einen Agenten.
Bewusst wenige gleichzeitig. Jedes Feature hat einen Stand, eine offene Frage und einen nächsten Schritt.
Mit Abnahme und Zeitpunkt abgelegt. Das Archiv bleibt lesbar, auch Jahre später ist nachvollziehbar, warum etwas so gebaut wurde.
Wir schauen uns Ihren Anwendungsfall an und sagen offen, wo KI trägt und wo eine Regel genügt.
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